einst beim harten Viehtrieb in den USA gestartet und dann bei verschiedensten Stationen in Deutschland und im Ausland gelernt und gearbeitet. Dabei den „klassischen“ Begriff der „Reitweisenunabhänigkeit“ gelernt und gelebt.
Dabei stehe ich für die geduldige und beharrliche Arbeit am Pferd, um es auch für das Gelände optimal vorzubereiten. Den gerade im Gelände zeigt sich die vielbesprochene Harmonie zwischen Pferd und Reiter.
In Anlehnung an die alten Reitverordnungen und die Arbeitsreitweisen, steht für mich auch die Ausbildung der Jungpferde im Gelände im Vordergrund. Frei nach dem Motto, dass fast jede Lektion Ihren Ursprung außerhalb der Halle und des Reitplatzes hat, sollte diese auch dort gelehrt und geschult werden. Ausnahmen gibt es natürlich auch hier immer wieder, den Deutschland bzw. das Leipziger-Land ist nicht Spanien, hat nicht die Weiten Nordamerikas.
Als leidenschaftlicher Wander- und Distanzreiter nehme ich regelmäßig an Distanz-Wettbewerben teil und lebe meine Liebe zur Natur mit Biwak-Touren gemäß dem Motto: back to the roots, mit Vorliebe in den Mittelgebirgen, aus.
Als Rittführer kann ich Euch gern – je nach Wunsch und Niveau von 5stündigen Umgebungsritten auf unterschiedlichem Geläuf bis zu den großen Touren über mehrere Tage – mitnehmen.
Pferde begleiten mich mein ganzes Leben. Dabei waren es oft besondere Begegnungen, die mir in Erinnerung blieben. So durfte ich als Kind über Jahre ein kleines keckes Pony namens Schecki reiten, was mich mutig und entschlossen durch Wald & Wiesen trug. Unsere Freundschaft war so stark, dass die damalige Reitlehrerin uns fasziniert viele Freiheiten lies und so kam es, dass ich auch immer wieder bei längeren Ausflügen mit den erfahrenen Reitern dabei sein durfte.
Ab da kreuzten immer wieder Tiere – im besonderen Pferde – meinen Weg. Und so kam es, dass ich später auch beruflich immer mehr mit Ihnen arbeitete und Ihnen durch meine Tätigkeit in der Tierarztpraxis treu geblieben bin.
In meiner Freizeit schrieb ich damals mit einer Freundin in unserem eigenen Pferdeblog und die restliche Zeit verbrachte ich an, mit oder auf den Pferden.
Ich war fasziniert von ihnen. Dabei waren es immer wieder die Pferde, die als ‚eigen‘ galten, die mich nachhaltig beeindruckten. Und so traf ich mein erstes eigenes Pferd, welches ich frei kaufte, in einem Schulbetrieb. Er war es, der mich die nächsten Jahre weit über meine reiterlichen und menschlichen Grenzen führte, wofür ich ihm ewig danke.
Durch ihn begann ich die Ausbildung zur Pferdeverhaltenstrainerin, eine intensive Zeit mit verschiedensten Weiterbildungen, Reisen und Studien zu Pferdeverhalten, Lernstrategien und Erziehungsmethoden. Mein Weg führte mitten durch Problemverhalten, Medical-Training, Artenübergreifende Kommunikation weiter zu unterschiedlichsten körperlichen Dysbalancen bis letztlich hin zu fein gymnastizierten stolzen Pferden. Daraus ergab sich im Laufe der folgenden Jahre meine Leidenschaft für die gymnastizierende Arbeit am Boden und die freie Arbeit mit Mensch und Pferd.
Reiten – vom absoluten Glück, die Welt um einen herum vergessend, über schöne Momente bis hin zu “richtiger Arbeit” – mit dem Ziel gymnastizierend, fein und klar zu arbeiten im und mit dem Potential des Pferdes. So wollen wir nicht nur die Liebe und Verantwortung zu unserem Pferdepartner mitgeben, sondern auch die gemeinsame Reitzeit optimal mit Klarheit und Struktur gestalten, um gemeinsame Fortschritte erlebbar zu machen.
“Riding is a lesson of life.”
Kosten:
Unterricht – 50 EUR / 45min (reiner Unterrricht)
Schul- bzw. Leihpferd – bei besonderen Schulpferden nehmen wir eine Gebühr von 15 EUR je Einheit
(bei externen Stunden fallen zusätzlich Anfahrtskosten an!)
Bitte beachtet: zum Wohl unserer Pferde haben wir eine Gewichtsbegrenzung des Reiters von 90 kg.
Das Leben ist kein Ponyhof. Oder vielleicht doch? Hier lernen Kinder und Jugendliche von Anfang an, wie man dem Pferd begegnet, wie ein vertrauens- und respektvoller Umgang gelingen kann und welche Möglichkeiten Pferde haben, sich auszudrücken. Vom ersten Kontakt mit Führen, Putzen, kleinen Runden und Spaziergängen in der freien Natur einmal abgesehen, ist das Reiten lernen ab ca. 4 Jahren möglich, wenn Anweisungen befolgt werden können.
Ab dem Schulalter, d.h. die Kids sind in der Lage auf das Pferd einzuwirken, startet dann das “richtige Reiten”. Auch für die Eltern wichtig: erst mit dem 12. Lebensjahr sind die Propriorezeptoren an den Händen und Füßen ausgeprägt, so dass die Reitkinder auch dann erst ein Gefühl für ihre Bewegung haben. Bis dato braucht es immer einen prüfenden Blick, was selbstverständlich Berücksichtigung findet.
Aber Reiten soll und kann viel mehr sein… Pferde in ihrem ursprünglichen Umfeld erleben, Zeichen und Signale deuten, zu interagieren Grenzen und Möglichkeiten erfahren und nicht zuletzt mit viel Spaß auf Platz und Trail-Wiese die koordinativen Fähigkeiten zu verbessern und zu trainieren.
Kosten:
Unterricht – 40 EUR / 45min (reiner Unterrricht)
Schul- bzw. Leihpferd – bei besonderen Schulpferden nehmen wir eine Gebühr von 15 EUR je Einheit
Wir bieten Training/Beritt in Teil und Vollberitt an, aber auch mobil bei Euch vor Ort. Teilberitt mit 3 Einheiten und Vollberitt mit 5 Einheiten pro Woche.
Nach einer gemeinsamen Analyse und Bestandaufnahme und ggf. einem kritischen Blick aus osteopathischer Sicht beachten und arbeiten wir zuerst an der korrekten Positionierung der Beine. Nur so kann eine korrekte Lastenaufnahme und das Untertreten der Hinterbeine erfolgen. Parallel aktivieren wir durch die Bodenarbeit, um den Körper des Pferdes in die Lage zu versetzen, nicht nur sich sondern auch den Reiter ausbalanciert zu tragen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil in der Ausbildung und unserer Arbeit ist die Doppellounge. Hierbei lernt das Pferd ruhig und steuerbar die Signale des Menschen, der hinter ihm läuft, aufzunehmen und umzusetzen.
Alles Erlernte festigen wir im Gelände und anschließend kann der nächste Schritt zum gelassenen Wanderreit- bzw. Geländepferd erfolgen.
Vollberitt (5 Einheiten pro Woche) Kosten pro Monat: 750 EUR
Einstellgebühr/Pension pro Monat: 350 EUR
Immer wieder erleben wir Pferde, die nicht in den Anhänger gehen wollen wegen tiefsitzender Traumata oder einfach aus Unlust. Daher ist eine ehrliche Prognose nach einer gemeinsamen Bestandsaufnahme und den Hintergründen zur Anhängerverweigerung notwendig. Mit Konsequenz und Ruhe braucht es meist nur ein paar Einheiten, um aus den Pferden friedliche Anhängergänger zu machen.
Falls das Problem doch tiefer liegt, raten wir zu einem intensiven Training, damit Ursachen ergründet und kontinuierlich daran gearbeitet werden kann.
Bei der Handarbeit am Pferd lernst du dich besser im Raum zu orientieren, dich innerhalb der Arbeit mit dem/deinem Pferd zu strukturieren, um letztlich immer selbstständiger dein Pferd zu gymnastizieren.
Ich entwickle mit dir ein besseres Grundverständnis der Hilfengebung – schule gleichzeitig dein Bewusstsein und deine Körperwahrnehmung, damit du dies später mit in den Sattel übernehmen kannst. Dein Pferd wird beweglicher, reagiert feiner auf Hilfen und wird durch die Arbeit stärker und selbstbewusster. Zudem bespreche mit dir die Möglichkeiten und Unterschiede innerhalb der Anwendung bestimmter Zäumungen für eine individuelle Lösung.
Ihr habt weder Reithalle, noch Reitplatz? Kein Problem. Handarbeit geht fast überall – ich fördere deine Kreativität.
Ich biete Handarbeit ausschließlich im Einzeltraining mit Schulpferd oder eigenem Pferd hier vor Ort oder mobil an. Ich freue mich auf Euch.
Kosten:
Einzelunterricht – 50 EUR / 45min (reiner Unterrricht)
Schul- bzw. Leihpferd – 15 EUR je Einheit
Mobil je nach Anfahrt 65-70 EUR
Jeder Teilnehmer muss alle 3 Grundgangarten beherrschen und sein Pferd selbstständig antreiben, bremsen und steuern können. Sollte die Reiterfahrung nicht ausreichen, kann leider aus Sicherheitsgründen der Ritt für die jeweilige Person nicht stattfinden.
Bitte denkt auch an Eure Kondition. Was Ihr von eurem oder unseren Pferden verlangt, sollte für Euch mindestens genauso gelten. Man sollte für jeden Ritt körperlich fit sein.
Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung – bitte denkt beim Packen daran! Jeder Ritt findet auch bei Regen statt.
Bitte beachtet: zum Wohl unserer Pferde haben wir eine Gewichtsbegrenzung des Reiters von 90 kg.
Es besteht eine Helmpflicht für Reiter unter 18 Jahren. Eine allgemeine Unfallversicherung ist zu empfehlen. Für Teilnehmer mit eigenem Pferd ist ein aktueller Impfstatus auf Influenza und Tetanus verpflichtend.
Ausritte und Wanderritte
35 EUR – pro Stunde
+ 25 EUR Leihpferd und Tag/Tour